Aalener Nachrichten: Rehm: Der Gaspreis ist generell zu hoch

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AALEN (gäss) Norbert Rehm, Stadtrat der Aktiven Bürger und Kritiker der Stadtwerke-Preispolitik, kommentiert das Urteil des Stuttgarter Landgerichts im Heigl-Prozess. Das Gericht habe nur die Erhöhung der Gaspreise im Jahr 2005 überprüft, das Preisniveau sei aber generell zu hoch.
Die Stadtwerke hätten im Prozess zwar offen über die kartellrechtlichen Fragen und die Preiserhöhungen informiert, kritisiert Norbert Rehm, schöner wäre es allerdings gewesen, wenn die Stadtwerke die Fragen vorher im Gemeinderat beantwortet hätten. "Der Gemeinderat muss in Grundsatzfragen der Stadtwerke die Entscheidungskompetenz an sich reißen." Dass der Gaspreis insgesamt zu hoch sei, zeige der steuerliche Querverbund, mit dem etwa die Verluste bei den Bädern gemindert werden. Der zuvor "kräftig erhöhte Eintrittspreis" ins Aalener Freibad soll mit der Kundenkarte zwar wieder etwas verbilligt werden, aber: Der Kunde zahle seine "Ermäßigung" durch die erhöhten Gaspreise selbst. "Dies nennt man den Bürgern Sand in die Augen streuen." Die Kundenkarte hält Rehm für überflüssig, die Antragstellung für bürokratisch.