Woiza - Einfach klasse

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Der Woiza als gebürtiger Aalener und heutiger Ellwanger sieht mit einiger Befriedigung, dass sich die beiden Nachbarorte in mancherlei Beziehung nicht viel schenken.

Ein recht kräftiges Beharrungsvermögen attestiert der Woiza seiner Geburtsstadt Aalen. Man nehme zum Beispiel die denkwürdige Ecke der eigentlichen City, an der mal das Kaufhaus Orion stand und die heute als Denkmal des unbekannten Abrissbaggerführers dient. Wäre es in Ellwangen, könnte man den Schutthaufen auch als Hangrantenwurfstand der Bundeswehr ausweisen.
Ein Einkaufszentrum herausragender Art soll dort entstehen, doch auferstanden aus Ruinen ist dort trotz jahrelangen Anlaufs sehr, sehr lange Zeit nix. Als heute Auswärtiger darf der Woiza mal wild drauflos spekulieren und mutmaßt, dass die Aalener Einzelhändler dort zwar gerne einen „Magnetbetrieb“ für die City hätten, aber zugleich soll dieser Magnet die Kundschaft aus nah und fern natürlich nur anziehen, dann aber, bevor deren Geld da kleben bleibt, schnell wieder in Richtung Altstadt-Händler ausspucken.
Das ist schlau gedacht, reizt Investoren aber nur mäßig.
Nun soll jedoch endlich wirklich was gebaut werden. Heißt es wieder Mal. Eine Motocross-Strecke?
Einfach klasse.

Für zähe Luder aller Art ist Aalen, eigentlich die ganze Ostalb, ja hinlänglich bekannt – der Woiza rechnet sich auch dazu. So wundert es auch nicht weiter, wenn die Gemeinderäte beider Städte einige vergleichbare Querschädel aufzuweisen haben. Immer wieder aufs Äußerste fasziniert ist der Woiza von den Geschichten über den Stadtrat Norbert Rehm. Redebeiträge im Gemeinderat, die so langwierig sind wie ein Schnupfen und ebenso erwünscht, ein gewisses Maß an Fundamentalopposition als Daseinszweck sowie geheimnisvolles Gekrämere im Hintergrund, das das Nützliche mit dem Einträglichen verbinden soll:
Freut Euch, Ihr Aalener, dass Ihr den Rehm habt. Die Ellwanger müssen das weibliche Pendant dazu, Gisela Mayer, seit Beginn der neuen Legislaturperiode nämlich leider im Gemeinderat vermissen. Die Trauer darüber verursacht in jeder Sitzung erneut eimerweise Tränenfluss.
Und dann hat Aalen ja selbst einen Maier, der stets für Schlagzeilen gut ist: den wackeren, unbeugsamen Häuptling Mayerestix eines kleinen Dorfes bei Kleinbonum, der trotzig dem römischen Reich die Stirn bietet. Oder fast so. Könnte auch Karl Maier heißen, der Mann, der sich seit Jahrzehnten nicht mit der Idee anfreunden kann, dass hinter den Ortsgrenzen von Unterkochen nicht abrupt die Erdscheibe endet, sondern noch a bissle was kommt, nämlich Aalen.
Das Beharrungsvermögen, das hier zutage tritt, hat schon was Biblisches: Als der Woiza Ende der Siebziger Jahre Aalen und den Ostalbkreis verließ, gab’s eine breite, kontroverse Diskussion darüber, wie wohl die Autos und Laster am besten auf’s Härtsfeld hinaufkämen, und dazu hatten Planer unzählige Varianten mit Zahlen und Buchstaben dahinter für einen Albaufstieg bei Unterkochen auf geduldiges Papier gemalt. Als der Woiza über fünfzehn Jahre später wieder nach Aalen kam, war die Diskussion keinen Schritt weiter gekommen. Und das ist auch schon wieder fuffzehn Jahre her.
Nun aber wurde ja – tätärätätäää! – endlich eine Lösung für den Ausbau der Ebnater Steige gefunden. Meinen die Aalener.
Der Woiza zweifelt aber noch immer leise: Das hat man nämlich schon manches Mal gemeint. Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, sagt man so leichtfertig dahin, doch bei dieser Planungsgeschwindigkeit stünde dort am Tiber bis zum heutigen Tage noch nicht mal eine Hundehütte.

Auch das hat einfach Klasse.
In Aalen heißt ja alles irgendwas mit Limes. Der Woiza hat schon als kleiner Bub gelernt, dass da mal die Römer waren mit einem fetten Kastell und allem drum und dran, und dann haben sie so viel Scherben hinterlassen (vermutlich hatten sie auch ein Kaufhaus abgerissen, und das neue wurde nie gebaut), dass sich der Bau eines Museums lohnte und zahllose Archäologen überall den Boden durchpflügt haben – der Bauer dankt’s.
Nun gibt’s in Richtung Virngrund ja auch ein bissle Limes, zum Beispiel bei Rainau. Rainau ist so eine Kunstgemeinde, die aus ehemals eigenständigen Dörfern besteht. Die haben zwar keine eigenen Majestixe, pardon, Ortsvorsteher, aber die Bindung der drei Teilgemeinden untereinander ist mindestens ebenso innig und und von Herzlichkeit geprägt wie die zwischen Unterkochen und der Aalener Kernstadt ... Auf der Gemarkung des Teilortes Dalkingen liegt der Überrest eines Limestores, und darauf sind die Dalkinger stolz, vor allem die Feuerwehr, denn die haben das Tor schön auf ihrer neuen Fahne drauf. Außerhalb der Ortschaft verstand trotzdem niemand so recht, weshalb diese Feuerwehrleute ihre Funkempfänger und Uniformen der Gemeinde mit solcher Wucht vor die Füße schmissen wie weiland Vercingetorix seine Waffen dem Cäsar (Asterix lesen bildet). Grund der explodierten Emotionen: Die Schule im feindl..., äh, benachbarten Schwabsberg sollte „Schule am Limestor“ benamst werden. Ond des goht doch net, des Tor isch doch en Dalkenga!
Machen wir die lange Geschichte kurz: Die Schule heißt, wie in diesem Jahr beschlossen wurde, nun doch nicht „Schule am Limestor“. Die Feuerwehrleute – zumindest die meisten – haben sich wieder beruhigt, und im Dorf herrscht wieder Frieden und man feiert wieder miteinander. Nur der, der am Lautesten war, der ist inzwischen ein bisschen persona non grata. Oder um im gallischen Bild zu bleiben: wie Troubadix rechts am Bildrand.

Immerhin: das Limestor wird nun touristische Sensation. Für einen richtigen Haufen Geld wird ein Glaskasten über das Ding gestülpt, finanziert von allen möglichen Stellen, damit das Wetter die Steine nicht noch mehr zerbröselt. Derweil fragt sich nicht nur der Woiza, wer das vergleichsweise riesige Glasdingsbums putzen soll, und wie. Verwehter Ackerboden, Blütenstaub und anderes Zeugs bis hin zum Muckenschiss saut schließlich nicht nur Fensterscheiben ein, sondern hat auch keinen Respekt vor Kultur im Klarsichtpack.
Der Woiza sieht vor seinem geistigen Auge schon eine verzweifelte Putzfrau vor dem Ding stehen, wie sie vergeblich versucht, mit dem Gummiwischer ganz oben ‘rauf zu kommen und murmelt: „Ja, ganz große Klasse!“

Wer etwas baut, tut eben gut daran, vorher nachzudenken. Dasselbe gilt für Renovierer. Da haben die Ellwanger etwas Pech gehabt, als sie frohgemut daran gingen, ihre bildschöne, aber schon etwas betagte Rundsporthalle zu erneuern. Das war gut gemeint, aber dann hat ein Schlaule festgestellt, dass da vor Jahrzehnten – wie überall sonst auch – munter Asbest verbaut worden ist und jetzt zutage kommt.
Und so stoppte die Arbeit. Alles wurde luftdicht zugepackt. Astronautenähnliche Arbeiter in Schutzkleidung gingen ans Werk, die Monate und die Millionen flogen dahin. Und auch wenn inzwischen ein Ende des Elends abzusehen ist, wünscht sich vielleicht mancher Verantwortliche der Stadt doch, jener aufmerksame Auffinder des Asbests hätte, wie jene gewiefte Hausfrau, da halt mal kurz den Teppich gelupft und den Staub schnell druntergekehrt ...
Andere haben verschiedentlich verlangt, man solle gar nicht weiter renovieren, sondern die Halle einfach abreißen und was Neues bauen. Doch Obacht: Dann wäre es vielleicht so gegangen wie in Aalen mit dem Orion und dem Mercatura, und die Ellwanger stünden ebenfalls vor einem großen Schutthaufen und überlegten, ihn als sportliche Kletterarena zu nützen.
Auch das wäre eine Klasseidee, meint Euer

© Schwäbische Post 28.12.2009





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Antwort Norbert Rehm per E-Mail:

31.12.2009 | 16:37 Uhr
Einfach klasse.

Prost Woiza – und ein gutes Neues Jahr
 

Der Woiza ist gebürtiger Aalener und jetzt halt ein Ellwanger. Das erklärt,  warum er von Haus aus „gar kein Schlechter“ ist. Und dass er jetzt über Aalen in seiner Ellwanger Kolumne zum Jahresrückblick viel schreibt erklärt sich von selbst. Des isch “Heimweh“, Woiza.

Auch bekommt der Woiza für sein „Gewoize“  im Ellwanger Lokalteil  viele Zeilen- des gibt es in Aalen nicht. Da wird zumindest bei der Zeitung gespart – mit Meinungsäußerungen von Individualisten.

Jetzt kriegt der Woiza die viele Zeilen mit Ellwanger Neuigkeiten nicht voll – und beschäftigt sich mit den herausragenden Persönlichkeiten der Aalener Lokalpolitik.

Dass der Woiza mich – den Nobbe Rehm – so quasi als Aufhänger nimmt – des ehrt mich. Auch ist Querschädel  für mich keine Beleidigung – da bin ich  mehr gewöhnt. Dass der Woiza über meine Redebeiträge im Gemeinderat schreibt und dass die so langwierig seien wie ein Schnupfen  – das zeigt, dass der Woiza eben schon lange von Aalen weg ist. Und traurig darüber:  er hat meine – zumindest teilweise bedeutenden -  Redebeträge noch  nie richtig selbst erleben dürfen (Vermutung). Er schwätzt nach, wie man das beim Woiza am Stammtisch eben so macht.

Und die Frau Meyer? Die habe ich vor „Jahrzehnten“ kennengelernt. Ungefähr. Das war, als die Gemeinderäte von Ellwangen und Aalen und die Verwaltungen derselben Städte noch so viel Verstand gehabt haben, dass man sich treffen muss – und schwätza.  Beim Woiza oder sonst was Flüssigem. Damals haben die Ellwanger den Aalener gezeigt, was ein richtiges Schloss ist – und wie man feiert. Und: manche Ellwanger Kommunalen waren nicht unfroh über die Anwesenheit der „weltmännischen“ Gisela Meyer – und ein paar Aalener haben fasziniert geguckt.  Es wäre vielleicht nicht schlecht, wenn man solche Treffen öfters gemacht hätte – oder wieder machen würde. Also Woiza: wenn Euch in Ellwangen die Frau Meyer fehlt  - oder überhaupt Originale –  dann müsst ihr halt selbst schauen, dass der Laden nicht einschläft.

Und dann schreibt der Woiza über den Karle Maier von Unterkochen. Das ist ein Sozi. Allerdings ein richtiger Bürgervertreter. Der sagt auch seine Meinung – an solchen Exemplaren fehlt es halt in Ellwangen und in Aalen. Unabhängig davon ob diese Exemplare immer richtig liegen oder nicht.

Den Albaufstieg von Unterkochen nach Ebnat zur Autobahn – die Diskussion hat der Woiza richtig in Erinnerung – aber bitteschön: das geht doch die Ellwanger nicht wirklich was an – oder doch? Die Ellwanger jedenfalls kommen doch ganz ordentlich zur Autobahn. Und wer will denn noch „nachkarteln“, wo die Abgeordneten „beheimatet“ waren, die „damals“ für diese Fragen zuständig waren?
 

Das mit dem Orion und dem Einkaufszentrum Mercatura wurmt offensichtlich den Woiza – und es zeigt, dass er einen richtig guten „Riecher“ hat. Des Deng kommt –  und der derzeitige Aalener OB ist schon mit einem Helm auf einem Bildle in der Zeitung vom Woiza abgebildet gewesen- und er hat gesagt:  WIR starten jetzt. Na also.  Woiza – dass Du es jetzt wissen tust: des ist der Sargnagel auf die Diskussion zum Oberzentrum. Aalen wird’s.  Die Lage „mitten in der Region“ tut das Übrige – dafür können die Aalener allerdings nichts – das ist halt Gottgegeben. Sonst gibt es  keine großen Unterschiede. Auch die Verwaltungsspitzen schenken sich an Innovation, Durchsetzungsvermögen und  Entscheidungsfreudigkeit nichts.

In einem Punkt aber – Hut ab vor den Ellwangern: C & A habt ihr vor Aalen gekriegt. Da haben ein paar kluge Ellwanger schnell und richtig geschaltet. Und eure Stadtverwaltung hat es zu spät gemerkt und/oder  hat es nicht mehr verhindern können. Da allerding ist die Aalener Verwaltungsspitze erfolgreicher: Verhindern schaffen die gut – bessere als Eure.

Ich mach in Aalen schon aktiv Kommunalpolitik seit über 4o Jahre.  Damals war der Woiza vielleicht noch Aalener. Am 8.9.1977 bin ich erstmals in den Gemeinderat eingezogen – von dem Ulrich Pfeifle vereidigt. Des war ein Sozi. Der schaut jetzt auf das Elend, das er verlassen hat.

Damals haben der Birkhold und der Völter (und der Rehm) schon den  C & A in Aalen haben wollen. Wegen der Sogwirkung der Stadt auf die Region. Und weil da alle anderen davon profitieren. Da haben sich aber  2 gewehrt. Und die anderen haben weiche Knie bekommen. Die haben dafür eine Stadtbücherei gebaut – und deshalb nicht gewusst, was man in das alte Rathaus reinmachen soll.

Gastronomie hat die Stadt dann gemacht – weil das ja wichtige Aufgabe einer Kommune ist- wie eine Kapitalbeteiligung an einem Kohlekraftwerk in Brunsbüttel oder einer Versuchsanlage Windkraft in der hohen Nordsee.  Ein bisschen falsch eingekauft haben die dann noch in der Gastronomie – viel Steuergelder ausgegeben und wenig Miete gekriegt.  Allerdings verständlich, was soll eine Stadtverwaltung auch von Gastronomie verstehen?

Dann kam Kultur und Theater – weil die Räume ja „sowieso“  da sind. Des koschded ja nichts. Das hat natürlich nicht richtig gepasst – und dann hat man „außerhalb“ noch was zusätzlich fürs Theater angemietet. Weil das Theater ja „sowieso“ da war. Ganz Intelligente nennen das überflüssige und nicht bezahlbare Doppelstrukturen. Sowas gibt es wohl in Aalen und Ellwangen. Leider interessiert  es aktuell niemand. Bedauerlicherweise müssen unsere Kinder und Enkel diese Hinterlassenschaft auch „doppelt“ bezahlen.

Also Woiza: in dem Punkt mit dem Einzelhandel liegst Du richtig: auch die Beschreibung mit der Befindlichkeit und dem Nutzen für die Einzelhändler. Aber bitte Schluss mit den Pauschalurteilen. Es sind nicht „die“ Einzelhändler in Aalen, die gegen einen Magnetbetrieb  Mercatura sind.  Damals waren es 2 – heute sind es nicht mehr.

Immer wieder interessant ist es natürlich, alte Vorurteile zu kultivieren, z.B. das mit dem geheimnisvollen Gekrämere im Hintergrund. Wo doch ich es bin, der die Öffentlichkeit der Sitzungen fordert und die „anderen“ es sind, die das verhindern. Und der „Geheimnisverrat“ von städtischen Internas an die Presse. Da weiß doch die Presse am besten, wer ihr diese Internas steckt – ich jedenfalls nicht. Auffällig jedenfalls müsste sein: seit ich aus allen Ausschussberatungen ausgesperrt wurde – seither steht  noch mehr und noch schneller in der Zeitung, was dort – in meiner Abwesenheit – ausgemauschelt wurde.

Übrigens Woiza:  ich werde auch schon mal für befangen erklärt, wenn ich es gar nicht bin. Z.B. bei dem Einzelhandelsgutachten für die ganze Stadt Aalen. Weil ich beruflich Grundstücke vermakle. Da flieg ich raus – und die Einzelhändler, Grundstückseigentümer und deren Berater, Anwälte, kurz all die „Anderen“ mischen munter mit. Sowas ist halt gerade nicht „interessant“ – geht aber eigentlich trotzdem nicht. Und so sind halt solche wie ich – die sagen Ihre Meinung  trotzdem, wehren sich und so hat die Zeitung dann doch wieder was zu schreiben. Auch im neuen Jahr.

Und über die Eishalle und sonstige „Baustellen“ könnte ich mich mit dem Woiza noch lange austauschen – Rundsporthalle oder Parken  in Ellwangen wäre auch nicht schlecht -  aber so viel Zeilen gibt es sicher weder für den Ellwanger Woiza noch den Aalener Rehm in der Zeitung.

Also , lieber Woiza. Hat mich gefreut. Auf ein Gutes Neues Jahr.

Der Beitrag war einfach Klasse und hat eine Antwort verdient.

Eigentlich sollten Ellwangen und Aalen besser zusammenarbeiten.  Gemeinsamkeit macht stark.  Eine Achse Oberkochen-Aalen - Ellwangen? Früher war das jedenfalls schon mal richtig gemütlich. Ein Schelm, wer da an die –damaligen- Oberhäupter denkt.  Nehmen wir die Bopfinger und Abtsgmünder dazu – auch rechte Leute – vielleicht könnten wir in der Region jetzt noch – doch noch - was aufreißen.

Und wenn  im Ellwanger Gemeinderat Langeweile herrscht und Trübsal blasen angesagt ist –  ich kann da direkt jetzt keine Abhilfe schaffen, ich habe in Aalen noch genug zu tun. Mit einem von den Großkopfeten Kommunalen von Ellwangen  muss ich mich allerdings noch beschäftigen. Vielleicht tröstet dies Euch bis zur nächsten Wahl.
 

Danke, Woiza. Für die Beschäftigung mit mir und mit Aalen. Prost Neujahr.